Klimawandel - Handeln in globaler Verantwortung

Fotoaktion "Flagge zeigen – Zunge zeigen"

April 30, 2009

BDKJ für bunte Vielfalt, Demokratie und Menschenwürde

Wenn der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Erzbistum Köln mit seinen katholischen Jugendverbänden vom 7. bis 10. Mai die große Sozialaktion „72 Stunden – Uns schickt der Himmel“ veranstaltet und mit sozialen, ökologischen, politischen und kulturellen Projekten dazu beiträgt, die Welt ein bisschen besser zu machen und auf das ganzjährige alltägliche ehrenamtliche Engagement vieler junger Menschen aufmerksam macht wird die selbsternannte angebliche Bürgerbewegung Pro Köln (und Pro NRW) in Köln nach dem Misserfolg im vergangenen September ein zweites Mal versuchen, einen so genannten „Anti-Islamisierungskongress“ durchzuführen und schon im Vorfeld in anderen Orten des Bistums aufzutreten.

Schon wie bei der Großaktion „MobCologne – Flagge zeigen gegen rechts“ im Oktober 2007 spricht sich der BDKJ für Vielfalt, Demokratie und Menschenwürde aus und möchte im Rahmen der 72-Stunden-Aktion ein klares Zeichen setzen. „Wir wollen rechtsextremen Gruppierungen die Zunge zeigen. Dazu zählen auch die ‚Pro-Bewegungen’, die im scheinbar bürgerlichen Gewand auftreten.“ betont BDKJ-Diözesanvorsitzende Annika Triller.

Der BDKJ ruft alle Aktionsgruppen der Sozialaktion, aber auch alle anderen Menschen auf, sich alleine, zu zweit, zu dritt, als Gruppe zu fotografieren, wie sie rechtsextremen Versuchen, in der Gesellschaft Fuß zu fassen die Zunge zeigen. Alle Zungen-Fotos werden anschließend zu einem großen Gesamtfoto zusammengesetzt.

Und so geht’s:

Am 9. Mai das Ergebnis auf www.bdkj-dv-koeln.de oder www.pro-vokation.de bewundern.

Wichtig ist natürlich noch, dass die Menschen freiwillig die Zunge zeigen und einverstanden sind, ihr Foto zu veröffentlichen. Bei Minderjährigen muss im Zweifelsfall auf ein Foto verzichtet werden.

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