Klimawandel - Handeln in globaler Verantwortung

GEIZ ISST GAUL

Februar 24, 2013

GEIZ ISST GAULMeine sehr verehrten Damen und Herren, Pferdefleisch ist in aller Munde, aber keine Bange, noch kann eine Lasagne nicht wiehern. Frostschutzmittel im Wein, Würmer im Fisch, Gammelfleisch, Rinderseuche, Mäusekot im Käse, wir haben alles erlebt und überlebt. Schweinebraten für 5 Euro das Kilo, da lässt gnadenlose Massentierhaltung recht schön grüßen. Und wir machen die Augen zu und kaufen. Eine Packung Lasagne für 1,50 Euro, was kann da schon drin sein? Ganz klar: Müll! Die Zeiten haben sich geändert. Früher kam bei Muttern einmal in der Woche Fleisch auf den Tisch, heute wird jeden Tag Fleisch gegessen. Früher standen die Viecher auf der Weide, heute werden sie brutal eingepfercht. In Deutschland haben die Verbraucherminister von Bund und Ländern am Montag beschlossen, Strafen und Bußgelder für Täuschungen bei Lebensmitteln zu überprüfen. So sollen nach dem Willen der Minister die Gewinne, die durch die falschen Inhaltsangaben erzielt werden, abgeschöpft werden können. Ein schlechter Witz. Aber, das ist nicht wirklich unser Thema. Eine hochgeschätzte, sehr treue Leserin der ersten Stunde hat mich gestern auf den Boden der Tatsachen zurück geholt: „Früher warst du frech und witzig, früher konnten wir bei dir lesen, was sonst nirgendwo zu lesen war, früher warst du nicht so fürchterlich angepasst“. Peng! Danach habe ich mich für zwei Stunden in ein Kloster zurück gezogen. Kloster Andechs. Dort wird das beste Bier der Welt gebraut, mal abgesehen vom Kölsch. Ich habe überlegt und Andechser getrunken, und ich habe mit den Mönchen gesprochen. Schon immer haben Mönche die christliche Gastfreundschaft gepflegt. Der heilige Benedikt bringt diese alte Tradition der Klöster auf den Punkt. Er schreibt im 53. Kapitel seiner Ordensregel: „Alle Fremden, die kommen, sollen aufgenommen werden wie Christus; denn er wird sagen: „Ich war fremd, und Ihr habt mich aufgenommen“. Schwupps, da simmer ad widder in Bad Honnef. Ich bin aufgenommen worden, ich war ein Fremder, und ich verspreche, dass ich erst ab November wieder über das karnevalistische Treiben hier in der Stadt berichten werde. In den kommenden Ausgaben kümmern wir uns um die guten, die wunderbaren alten Zeiten. Wir werden über Honnefer Erfinder berichten, mit Herrn Geutebrück geht’s heute los. Wir werden eine spektakuläre Entführung beschreiben, über die guten alten Honnefer Kinozeiten berichten, legendäre Fabrikanten vorstellen und Unternehmer, die in unserer Stadt Geschichte geschrieben haben. Das ist eine bewährte, eine beliebte HWZ-Tradition, die wir nun fortführen werden. Ob nun angepasst, oder auch nicht. Da schaun mer mal. Telefon. Herr Nolden. Danke. Herr Nolden meint, wenn ich einmal Gesichtsfaltenprobleme bekommen würde, dann würde er mich sehr gerne beraten. Das ist unendlich nett. Und: Herr Nolden hat ein sensationelles Gastronomie-Konzept für seine drei Läden: Berg – Insel – Villa auf dem Tisch liegen. Mehr darüber in einer der kommenden Ausgaben. Soviel vorab: Nichts wird mehr so sein wie früher. Nolden hat einen neuen Berater. Und der zukünftige Bürgermeister der Stadt ist ein guter Freund von ihm. Tschüss zusammen…

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