Klimawandel - Handeln in globaler Verantwortung

Lieber Herr Böndel,

Dezember 21, 2012

ein ereignisreiches, bewegendes und aufregendes Jahr geht dem Ende zu. Kriege und Konflikte in verschiedenen Regionen, Naturkatastrophen, wirtschaftliche und soziale Krisen in vielen Staaten – die Nachrichten über das Weltgeschehen machten uns immer wieder betroffen. In unserem Land konnten wir uns dagegen einer großen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Stabilität erfreuen. Unsere Demokratie und Soziale Marktwirtschaft bewähren sich als gute Ordnungen, die indessen weiterentwickelt und an neue Herausforderungen angepasst werden müssen. Denn wir Deutschen befinden uns nicht auf einer Insel der Glückseligkeit, sondern sind eingebunden in das Weltgeschehen und abhängig von den globalen Entwicklungen. Über 7 Milliarden Menschen leben heute auf unserer Erde – davon gut 500 Millionen in Europa und 80 Millionen in Deutschland. Frieden, Freiheit und Wohlstand - für die meisten von uns fast schon Selbstverständlichkeiten – sind weitgehend nur durch das gute Miteinander in der europäischen Gemeinschaft möglich geworden. Wir sind in der Tat in der EU zu unserem Glück vereint. Deshalb sind wir herausgefordert, aktiv an der Stabilisierung Europas mitzuwirken, unseren Beitrag zur Überwindung der Krisen, vor allem der viel zu hohen Arbeitslosigkeit in einigen Nachbarländern zu leisten sowie gegen nationalen Egoismus Front zu machen. Wer dabei nur auf die Kosten schaut, verliert den Blick für die möglichen Erträge, die wir auch in Zukunft in einem gemeinsamen Europa ernten können. Die Solidarität, die wir heute einigen EU-Staaten in Not gewähren, wird morgen zum Gewinn für uns und die nächsten Generationen. Ich wünsche Ihnen gesegnete Weihnachten sowie ein gutes Neues Jahr in Frieden, Freiheit und Glück.

Friedhelm Ost

Kommentare

Ein Kommentar to “Lieber Herr Böndel,”

  1. Josef Thienen on Dezember 23rd, 2012 19:12

    Herr Ost, streben Sie ein politisches Amt, ausser dem des Aranka-Kapitäns, an, dass Sie solche Plattitüden über uns ergießen? Gelernt ist gelernt, sagt der Sprecher.

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