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Unser Krankenhaus: Die Geschichte

Februar 22, 2013

JUBILÄEN: GFO und CURA feiern in diesem Jahr runde Geburtstage Teil 1

Unser Krankenhaus: Die GeschichteIm Jahre 1860 gründeten zwei junge Frauen aus Olpe, Aline Bozel (späterer Ordensname Schwester Maria Theresia) und Regina Löser, zusammen mit Klara Pfänder aus Hallenberg, in Olpe eine Ordensgemeinschaft. Aus verschiedenen pragmatischen Gründen sollte das Mutterhaus nach einigen Jahren nach Salzkotten verlegt werden. Schwester Klara Pfänder gründete deshalb dort ein Kloster. Diese Entscheidung führte in der jungen Gemeinschaft zu unterschiedlichen Beurteilungen der Situation, zu Spannungen und Problemen. Der Erzbischof von Paderborn, Dr. Konrad Martin, griff in die Entwicklung ein und verfügte am 20. Juli 1863, dass das Olper Kloster selbständig wurde. Er ernannte Schwester Maria Theresia Bonzel zur Oberin. Seitdem gilt der 20. Juli 1863 als Gründungstag der „Franziskanerinnen von der Ewigen Anbetung“ und Schwester Maria Theresia Bonzel als die erste Generaloberin.

Inspiriert von der Spiritualität und dem Leben des heiligen Franziskus führten die Schwestern ein einfaches Leben. Inhalt dieses Lebens ist seit der Gründung bis heute einerseits die tägliche Anbetung Gottes und andererseits das Engagement für Notleidende. Die Notleidenden der ersten Stunde waren Waisenkinder. Mit ihrer Aufnahme haben die Schwestern die Grundlage für das spätere „St. Josefshaus“ in Olpe geschaffen.

Die soziale Notsituation vieler Menschen im 19. Jh. ließ die Schwestern immer neue Wege finden und neue Aufgaben übernehmen, damit Menschen Hilfe und Orientierung erhalten konnten . Mit dem Wachsen der Ordensgemeinschaft vergrößerte sich auch der Tätigkeitsumfang der Schwestern. Verschiedene Bereiche der Mädchenbildung, der Krankenpflege und der Erziehung kamen hinzu. Immer wieder motiviert durch das Gründungsideal blieben die Schwestern offen für die Probleme der sich verändernden gesellschaftlichen Probleme. Als Reaktion auf den preußischen Kulturkampf wagten einige der Olper Schwestern1879 die Gründung einer Niederlassung in den USA. Heute leben und wirken sie in Deutschland, den USA, auf den Philippinen und in Brasilien. Sie sind in Krankenhäusern, Sozialstationen, Altenheimen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und verschiedenen anderen seelsorgerlichen Aufgabenbereichen tätig. In Deutschland wird von der „Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen zu Olpe mbH.“ (GFO) das Vermächtnis der Ordensgründerin in den sozialen Einrichtungen, die der GFO unterstehen, weitergeführt. Zu dem Verbund der GFO gehört auch die CURA mit dem Katholischen Krankenhaus im Siebengebirge. Unserem Krankenhaus.
Fortsetzung folgt

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